5 Pflanzen - die jeden zum Gartenprofi machen

Die Vögel zwitschern, die ersten Sonnenstrahlen streicheln unser Gesicht und der Wunsch nach einem einladendem Gartenparadies mit vielen schönen Pflanzen, dessen Duft uns angenehm in der Nase kitzelt, wird immer lauter.

„Alles im grünen Bereich“

Wäre da nicht ein Problem: der grüne Daumen. Manche haben ihn und manche nicht.
Keineswegs! Wir denken, dass jeder ein Gartenprofi sein kann. Deshalb stellen wir dir hier 5 wunderschöne Pflanzen vor, die auch dir einen grünen Daumen verleihen. So kommst du garantiert auf einen – oder sogar mehrere - grüne Zweige.

1. Sonnenhut

Sonnenhüte sind leicht an den braunen Blütenkörbchen erkennbar und man kann sich zwischen den leuchtenden Blütenfarben Orange, Rot und Gelb entscheiden.

Zu kaufen gibt es diese Staudenpflanze in Töpfen. Diese setzt man im Herbst oder einfach jetzt – im Frühjahr – in die Erde. Am besten gedeihen Sonnenhüte an vollsonnigen Plätzen auf durchlässigen, nährstoffreichen und feuchtigkeitsspeichernden Böden.

Und das wars dann schon. Der Sonnenhut ist ein echter Dauerblüher und wir können uns die ganze Gartensaison über ihn freuen.

Die einzige Hürde, die es zu überwinden gilt, ist, darauf zu achten, eine winterharte Staude zu kaufen. Das ist machbar, oder?

2. Rittersporn

Ein weiteres leicht zu pflegendes Schmuckstück des Pflanzenrepertoires ist der Rittersporn. Die weltweit wohl bekannteste Staudenpflanze hat eine strahlend-blau-violette Farbe und wird bis zu 180cm hoch. In gezüchteter Form findet man die Blüten sogar schon in Rosa- oder Gelbtönen, die man ab Ende Juni bewundern kann.

Rittersporne mögen sonnige Plätze und nährstoffreiche Böden. Möchte man eine zweite Blüte anregen, schneidet man die Triebe im Frühsommer einfach auf eine Handbreit über dem Boden zurück. So kommt die Pflanze auch gut über den Winter und erblüht im neuen Frühjahr wieder.

3. Tulpen

Ob in leuchtendem Rot, strahlendem Gelb oder reinstem Weiß: Tulpen haben im Frühling ihren großen Auftritt. Bei über 5000 im Handel erhältlichen Sorten hat man als (Hobby-)Gärtner die Qual der Wahl.

Zudem ist der Frühlingsbote die perfekte Pflanze, um farbenfrohe Abwechslung in den Garten zu bringen. Die Zwiebel setzt man im Idealfall im Herbst in die Erde, so hat man schon im kommenden Frühjahr etwas davon. Spätentschlossene können die Zwiebel auch jetzt noch einsetzen. Ob sich die Tulpen um diese Zeit noch zum Blühen bewegen lassen, ist jedoch mit etwas Glück verbunden. Fest steht aber, dass man damit nichts falsch machen kann. Denn blühen sie nicht heuer, dann bestimmt nächstes Jahr.

Und für all jene, die auf eine makellose Optik in ihren Gärten Wert legen: Die verblühten Teile der Tulpe können natürlich abgeschnitten werden. Muss man aber nicht.

4. Hyazinthen

Eine Pflanze, die uns nicht viel Aufmerksamkeit abverlangt, ist die Hyazinthe. Einmal eingesetzt, wird sie bis zu 15 Jahre alt. Zudem ist die Pflanze hart im Nehmen und kommt auch im Freien locker über den Winter.

Das Spargelgewächs ist ein Frühblüher und erstrahlt in den Farben Weiß, Gelb, Pink, Rosa oder Blau von März bis Mai.

Einzusetzen sind die Zwiebeln der Hyazinthen bereits im Oktober, 5 – 10 Zentimeter tief in die Erde. Das Einzige, was zu beachten ist: ein feuchter Boden und ein sonniges Plätzchen. Dann steht dem Gedeihen des Frühblühers nichts mehr im Weg.

5. Schwertlilie

Einmal winterhart kaufen – lange daran erfreuen: Schwertlilien sind so facettenreich wie kaum eine andere Staude und bezaubert mit einer breiten Palette an Farben und Formen. Die schwertförmigen Blätter geben ihr den beinahe bedrohlichen Namen – keine Angst, die Pflege dieser Pflanze ist keineswegs bedrohlich

Schwertlilien pflanzt man idealerweise zwischen August und Mitte Oktober an. Doch genauso problemlos blüht diese Staude auch, wenn sie erst jetzt im März gepflanzt wird.

Ein sonniger Boden, nährstoffreiche Erde und ein Zurückschneiden der welken Blütenstände – mehr ist nicht nötig, um sich hier als Gartenprofi zu etablieren.

P.S.: Auch für faule Gartenprofis ist diese Pflanze geeignet: Das Zurückschneiden kann nämlich auch mal ausgelassen werden.

Ein Beitrag von "Natur im Garten" - www.blog.naturimgarten.at